Jouef
zu Triebzug TGV Lyria
Laufkranz-Ø: 10,50mm
Spurkranz-Ø: 13,0mm
Achslänge: 24,25mm
15 doppelstöckige Triebzüge vom Typ TGV Euroduplex 2N2 der vierten Generation durch das Unternehmen Lyria SAS eingesetzt. Jeder Zug verfügt über 2 Triebköpfe und 8 Zwischenwagen, davon drei der 1.Klasse, vier der 2.Klasse und einem Barwagen. Die 9280 kW starken und 320km/h Triebzüge verfügen über 507 Sitzplätzen. In enger Zusammenarbeit mit Hornby, Lyria, der SNCF und der SBB bieten wir Ihnen in einer einmaligen, exklusiven und limitierten Auflage diesen Hochgeschwindigkeitszug in H0 in den aktuellen Lyria Farben.
Das Modell besteht aus zwei Sets à je vier Wagen und wird in drei Versionen (DC, DCS und ACS) angeboten.
Das Modell
Beide Triebköpfe mit Metallchassis, davon ein Triebkopf mittels starkem 5-poligen Motor mit Schwungmassen auf alle 4 Achsen angetrieben. Stand- und Fernlicht. Rotes Schlusslicht nach Fahrtrichtung wechselnd. Feine Metallstromabnehmer mit unterschiedlichen Wippen. Alle Wagen mit Kurzkupplungskinematik, unterschiedliche Inneneinrichtungen. GPS-Antennen auf den Triebkopfdächern, fein detailliert und aufwendig bedruckt. 21MTC Digitalschnittstelle. Soundversionen mit ESU LokSound V5 und Originalsound.
Das Vorbild:
Vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren von den 16.000 Lokomotiven, die Frankreich 1939 besass, nur noch 22% übrig. Darüber hinaus waren die modernsten und leistungsfähigsten Lokomotiven auf den deutschen Strecken umverteilt worden. Um die Versorgung der Armeen und des Landes zu gewährleisten, war die Instandsetzung der Eisenbahn von größter Bedeutung. René Mayer, der ab September 1944 von General de Gaulle mit dem Ministerium für Verkehr und öffentliche Arbeiten betraut wurde, nahm sich dieser Aufgabe an. Das Unternehmen Baldwin Locomotive Works wurde eilig beauftragt, Pläne zu entwerfen und das Mikado-Modell an europäische Standards anzupassen. Am 25. Februar 1945 wurde der Vertrag über den Kauf von 700 Dampflokomotiven des leichten Typs Mikado USRA von amerikanischen Unternehmen in den USA unterzeichnet, und die Kanadier verstärkten die Produktion für die zweite Tranche. Letztendlich wurde der Auftrag auf 1340 Lokomotiven erhöht. Insgesamt waren fünf nordamerikanische Unternehmen am Bau der 141 R beteiligt. Die erste Lokomotive, die von Lima gebaute 141 R 1, verliess das Werk am 30. Juli 1945, die letzte im Juli 1947. Die ersten 700 Maschinen wurden in Rekordzeit von nur elf Monaten gebaut, was durchschnittlich drei Lokomotiven pro Tag. Am 11. April 1947 gingen beim Untergang des norwegischen Schiffes Belpamela im Nordatlantik auf der Höhe von Neufundland siebzehn Lokomotiven verloren. Nach drei Jahrzenten Einsatz auf dem französischen Schienennetz unternahm die 141 R 73 die letzte kommerzielle Fahrt. Die 141 R 1244 wurde 1946 in Quebec gebaut und war ab Werk mit einer Ölfeuerung ausgestattet. Sie wurde am 8. März 1975 ausser Dienst gestellt. Gleichzeitig wurde der Verein Mikado 1244 in der Schweiz gegründet, welcher die Lok im selben Jahr übernahm, und erhielt nach einer umfangreichen Aufarbeitung im Mai 1977 die Betriebsbewilligung der SBB. Seither ist sie regelmässig vor Sonderzügen anzutreffen.
Das Jouef-Modell:
Das Modell der 141R besitzt ein Metallchassis. Der in der Lok montierte starke 5-polige Motor mit zwei Schwungmassen sorgt für optimale Zugkraft und Laufruhe. Die Lok verfügt über eine 21-pol. Digitalschnittstelle im Tender. Ebenfalls im Tender ist bei der Sound Version der Lautsprecher verbaut und wiedergibt den typischen Sound der 141R. Die drei Spitzenlichter entsprechen den typischen Lampen der Schweizer Version. Federpuffer, feine Details und eine lupenreine Beschriftung runden dieses schöne Modell ab.